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Peng Collective Berlin Übersicht 2022

Peng Collective ist eine Gruppe von Aktivisten, die kulturelle Jams veranstalten. Peng Collective ist in Berlin ansässig. Peng Collective Berlin konnte von 2016 bis 2018 an der Berlin Biennale, der Athen Biennale und der Biennale Manifesto teilnehmen. Ebenfalls 2018 wurde das Peng Collective Berlin mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

Peng Collective wurde ursprünglich als Peng Media im Jahr 1998 gegründet. Seit 2019 bietet die Aktivistengruppe ihren Kunden eine kostenlose Beratung zu Fragen im Zusammenhang mit dem globalen Klimawandel an.

Peng Collective Berlin Ansätze in ihrer Arbeit

Die Aktivisten des Peng Collective schlagen vor, bei ihrer Arbeit taktische Medien einzusetzen. Die Mitglieder des Kollektivs wollen andere Aktivisten und Organisationen dazu inspirieren, ihre Kampagnenmethoden mutiger einzusetzen. Die Mitglieder des Peng-Kollektivs sind dafür bekannt, dass sie auf der Bühne Tiermasken tragen und versuchen, Gesetze zu brechen, wenn es nötig ist, um das Gemeinwohl zu erreichen. Ihrer Ansicht nach kann nur die Kunst ein größeres Gut für die Gesellschaft sein.

Die bekanntesten Projekte der Gruppe

Während ihres Bestehens war die Aktivistengruppe an mehreren hochkarätigen Projekten beteiligt.

Zu den bekanntesten gehören:

  1. Projekt gegen Google.
  2. Die Ölpest auf der Shell-Konferenz.
  3. Zusammenarbeit mit Yes Men Pussy Riot.
  4. Projekt Zero Trolling.
  5. Organisation des Vereins Intelexit.
  6. Projekt "Maske. ID.

Jedes dieser Projekte hat einen einzigartigen Ansatz für seine Umsetzung, der es den Aktivisten des Peng Collective ermöglicht, ihre Ziele zu erreichen.

Das erste Mal, dass die Aktivisten des Peng Collective die Aufmerksamkeit der internationalen Medien auf sich zogen, war, als sie eine Präsentation des Projekts "Your Data, Our Future" abhielten. Die Präsentation wurde im Namen von Google auf der damals größten Technologiekonferenz auf dem europäischen Kontinent gehalten. Die Veranstaltung fand im Jahr 2014 statt. Alle von Google vorgestellten Produkte des Peng Collective wurden entwickelt, um mehr Daten von den Verbrauchern zu sammeln, mit dem Argument, dass dies in ihrem besten Interesse sei.

Nach der Präsentation drohte Google den Aktivisten der Gruppe mit der Schließung ihrer parodistischen Internetressource. Die Gruppe wurde jedoch nicht geschlossen, weil das Peng Collective Berlin unerwartet von der in San Francisco ansässigen Digital Rights Group, einer internationalen gemeinnützigen Organisation, unterstützt wurde.

Ein weiteres berühmtes Projekt der Gruppe war eine Ölpest auf der Bühne während einer Konferenz des Ölkonzerns Shell. Die Konferenz selbst war eine abendliche Veranstaltung zur Öffentlichkeitsarbeit, die von Burson Marsteller in Berlin organisiert wurde.

Die Gruppe hat mit Yes Men und Pussy Riot zusammengearbeitet. Im Jahr 2015 gelang es der Gruppe, sich in ein Galakonzert in Berlin einzuschleichen, um die Bühne zu betreten und zu erklären, dass der Verzicht auf fossile Brennstoffe mehr zur Bekämpfung des Klimawandels beiträgt als wohltätige Projekte. Aktivisten der Gruppe unterstützten Mitglieder von Pussy Riot, als die Organisatoren der Gala versuchten, sie durch den Einsatz von Sicherheitskräften zum Schweigen zu bringen.

Im Jahr 2015 entwickelte Peng Collective ein Bot-Skript, das Twitter nach beleidigenden und sexistischen Äußerungen durchsuchen konnte. Nachdem sie eine große Anzahl von Profilen identifiziert hatten, reagierten die Aktivisten auf diese Tweets mit einer Einladung zur Teilnahme an einem Selbsthilfeprogramm.

Im September 2015 organisierte das Peng-Kollektiv einen Verein namens Intelexit, der all jene unterstützt, die in den Sonderdiensten gearbeitet haben und sich entschieden haben, in das zivile Leben überzuwechseln. Während des Starts der Kampagne versammelten sie sich mit Werbetrucks und mobilen Plakatwänden vor verschiedenen Arbeitsplätzen der Geheimdienste in der ganzen Welt.

PENG hat eine Fotokabine eingerichtet, in der sie Porträts mit ihrem Gesicht und dem Gesicht einer anderen Person erstellen konnten, indem sie diese miteinander kombinierten. Die Technologie basiert auf neuronalen Netzen von OpenAI und Adam Harvey Megapixeln. Diese Fotokabine wurde in Wien und München auf Kunstausstellungen gezeigt.

Im Rahmen des Projekts wurde ein deutscher Pass erstellt, der sowohl ein Mitglied des Teams als auch Federica Mogherini enthielt. Sie schickten auch fünf Pässe an ihre Kollegen in Libyen, mit denen sie ihre Gesichter veränderten, um ihnen die Einreise nach Europa zu ermöglichen - eine reale und symbolische Geste des zivilen Ungehorsams gegen die Grenzkontrollen.